McWeirs zehn Thesen

Virenkrieg

Roman-Zyklus von Lutz Büge

McWeir – Virenkrieg V (Ebook)

Biowaffen, Geheimorganisationen
und einsame Entscheidungen –
die Menschheit am Rand ihrer Auslöschung.

„Ein Zukunftsthriller,
der erschreckend real erscheint.“

Maren Bonacker über „Virenkrieg“ im
Börsenblatt des deutschen Buchhandels (19/2020)

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Die zehn Thesen des Samuel McWeir

Eine der wichtigsten Figuren in meinen Virenkrieg-Romanen ist der fiktive Genetiker und Mikrobiologe Samuel McWeir. Nicht nur, weil er ein Nobelpreisträger oder eine Ikone der US-Konservativen ist, sondern weil seine Ideen die gesamte Handlung durchziehen. Ohne ihn gäbe es keinen Virenkrieg. Er stirbt zwar am Anfang von Skylla – Virenkrieg II an einer von ihm selbst entwickelten Biowaffe, aber was er bis dahin in Gang gesetzt hat, besitzt genug Schwung, um bis zum fünften Band McWeir – Virenkrieg V zu reichen, der sogar nach ihm betitelt ist. In diesem Roman ist jedem der zehn Kapitel eine von zehn Thesen vorangestellt, die in McWeirs Nachlass gefunden wurden. Sie sind von April bis Juni des Jahres 2004 entstanden und offenbaren ein Weltbild, in dem menschliche Werte und Rechte so gut wie keine Rolle spielen.

Virenkrieg-Autor Lutz Büge
schreibt auf Ybersinn.de über
die Hintergründe seines Romanzyklus.

Die erste These klingt noch halbwegs nachvollziehbar:

„Möglicherweise scheitert der Mensch in naher Zukunft. Die Ursache wäre er selbst. Ihm ist als erster  Lebensform auf diesem Planeten Verstand und Intellekt vergönnt, doch er hat diese Macht bisher nur dazu genutzt, alle anderen Lebensformen und sich selbst zu unterjochen. Eine echte Entwicklung, Reife gar, ist nicht zu erkennen. Totalitäre Regime endeten bisher immer in der Katastrophe.“

Doch die Diktatur des Menschen über die Erde hat einen mächtigen Gegenspieler: die Evolution. Die schläft nicht, sondern sinnt auf Mittel und Wege, sich des Menschen zu entledigen (man denke nur an Sars-CoV-2). Doch der Mensch hat es in der Hand, meint McWeir: Als creative beast ist ihm die Gabe verliehen worden, der Evolution zu trotzen, indem er sie selbst in die Hand nimmt. Und nun wird es richtig krude. Die neunte These lautet:

„Das Individuum wird künftig nicht mehr durch Staatsbürgerschaft zum Amerikaner, sondern durch seine Gene. Die besten Gene, die er zur Gesamtheit der Nation beisteuert,
qualifizieren ihn als Teil der amerikanischen Nation. Da erst sie seine Existenz ermöglicht, gehören seine Gene ihr. Ihr höchstes Interesse gilt der Optimierung dieses Genpools. Die sexuelle Selektion, also die Partnerwahl, darf nicht länger dem Zufall überlassen bleiben.“

Merkst Du was? Ja, das ist nichts anderes als die Rassenlehre des 19. Jahrhunderts mit einem kräftigen Schuss Sozialdarwinismus, die als zeitgemäße Idee daherzukommen versucht, indem sie Anleihen bei der modernen Wissenschaft macht, insbesondere der Genetik. Das Individuum zählt nichts, der Genpool alles. In einem Wort: Das ist Gen-Faschismus.

Wohin diese Ideen geführt haben,
das erzählt dieser Roman.
Mehr Info: HIER.

McWeir hat es weit gebracht mit diesen Ideen. Sie müssen bei SCOUT, der mächtigen Geheimorganisation, gewaltig eingeschlagen haben. Sein Erbe gärt in der Tiefe der Erdkruste unter dem US-Bundesstaat Arkansas. Dort hat er ein Gen-Labor bauen lassen, in dem unter der Aufsicht der künstlichen Intelligenz Ciah genetische Experimente an Menschen durchgeführt werden, ganz im Sinne von McWeirs Ideologie: Im „Projekt der Artverbesserung“ soll der Amerikaner der Zukunft erschaffen werden.

Zu McWeir gibt es natürlich auch einen Eintrag im Virexikon, dem Online-Lexikon zum Virenkrieg-Zyklus hier auf dieser Webseite.

Nächste Woche: „Wie kannst du nur so was Düsteres schreiben?“

Das Virenkrieg-Finale – Eine Übersicht

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