Futter für die Fantasie

Futter für die Fantasie

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Die Ägyptenreise des Jahres 1998 war etwas Besonderes. Sie hat mich an Orte geführt, über die ich schon als Zehnjähriger alles zu erfahren versucht habe, unter anderem in das berühmte Tal der Könige in Ägypten. Kaum etwas ist wichtiger für junge Menschen als Futter für die Fantasie. Ich wollte daraufhin natürlich Archäologe werden, so wie die abenteuerlichen Typen, über die ich in „Götter, Gräber und Gelehrte“ so viel gelesen hatte. Und das bin ich tatsächlich geworden – im übertragenen Sinn. Schreiben hat viel mit Graben und so mit Archäologie zu tun. Man recherchiert viel und erkundet dunkle Winkel von Romanfiguren oder schickt diese Romanfiguren selbst zum Graben in die Wüste – so wie in meinen Romanen Der Osiris-Punkt und Der hölzerne Pharao. Sie erzählen die Geschichte von Theo Magenheim, der sich mit Glück, Einfühlungsvermögen und auch tätiger Förderung von einer fast gescheiterten Existenz zum berühmten Archäologen entwickelt. Unter anderem verschlägt es ihn – natürlich! – ins Tal der Könige.
Das Bild oben ist Richtung Talausgang geknipst und zeigt unter anderem den Eingang zum Grab von Tut-anch-Amun (KV 62, KV für „King Valley“). Er liegt direkt am Fuß des Grabes KV9, das Ramses VI. zugeordnet wird. In der Nachbarschaft befindet sich das Grab von Ramses II., auch genannt „der Große“ (KV7), sowie die Gräber KV10 (Amenmesse) und KV55, über das lange keine Klarheit bestand, für wen es angelegt worden sein könnte. Es  gab verschiedene Vermutungen: Teje? Semenchkare? Eine genetische Untersuchung der im Grab gefundenen Mumie legte im Jahr 2010 jedoch den Befund nahe, dass es sich um Amenophis IV. handeln könnte, auch genannt Echnaton, der legendäre „Ketzerkönig“. Vis à vis lag dann also sein Sohn Tut-anch-Amun, der eigentlich Tut-anch-Aton hieß.

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Nr. 8 der Fotoserie Blicke 2020

Romanautor Lutz Büge stellt in „Blicke 2020“ Stationen seines Lebens und Schaffens vor. Ohne Ordnung, quer durch mehr als vier Jahrzehnte. Lutz hat mit elf Jahren angefangen, Geschichten zu schreiben. Die Fotoserie ist eine bunte Reise durch  diese Jahre. Sie ist subjektiv, unvollständig, selbstironisch und will für die Romane von Lutz Büge werben.

Was das mit dem Obelisken der Hatschepsut im Tempel von Karnak, dem Motiv des Logos, zu tun hat, darüber und über Blicke 2020: → HIER.

 

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