Virenkrieg-Zyklus

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Virenkrieg
Romanzyklus (2013 – 2020)

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Virenkrieg Cover 001„Sie fliegen nach Ägypten, ins Fayyum, und zwar sofort.
Die Polizei lassen Sie dabei selbstverständlich
aus dem Spiel. Ich warne Sie, wir spaßen nicht!
Wir brauchen nur eine einzige Kugel,
um Ihrer Schwester ein Loch in den Kopf zu pusten,
und Kugeln haben wir wirklich genug.“

Diese Nachricht auf dem Anrufbeantworter
verändert Jan Metzners Leben schlagartig.

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In den Jahren 2022 bis 2025 …

…tobt hinter den Kulissen des Weltgeschehens ein Konflikt zwischen westlicher und islamischer Welt, der unter Geheimdiensten und geheimen Organisationen ausgetragen wird. Zwar hat der Westen Al-Qaida und den „Islamischen Staat“ niedergerungen, doch der Terrorismus selbst wurde nicht besiegt. Im Gegenteil! Der „war on terror“ hat sich gewandelt. Er wird zwar weiterhin auch offen mit militärischen Mitteln geführt. Fast noch wichtiger ist allerdings, was im Verborgenen geschieht: Viren und andere Krankheitserreger werden als Biowaffen eingesetzt, zum Beispiel um politische Attentate zu verüben. Der „war on terror“ ist zum Virenkrieg geworden.

Im Juni 2024 wird der Genetiker und Mikrobiologe Jan Metzner in diesen Konflikt hineingezogen. Die Entführer seiner Schwester zwingen ihn, nach Ägypten zu reisen. Hier wird er von der Islamischen Allianz nach Al-Isra entführt, einem geheimen Biowaffenlabor unter der Wüste. Die Aussichten sind mies: Man sagt ihm, dass er diesen Tiefbunker nie wieder verlassen werde. Er muss den Verlust seiner Freiheit hinnehmen, es bleibt ihm keine andere Wahl. Dafür wird er als Forscher an die vorderste Front im Virenkrieg befördert. Dazu hat es ihn zwar nicht gedrängt, aber dann reizt ihn die Aufgabe doch. Mit seiner Arbeit kann Jan viele Menschenleben retten. Die Dinge liegen nämlich ein bisschen anders, als es auf den ersten Blick wirkt: Die Islamische Allianz verfolgt das Ziel, dem Terror ein Ende zu machen, indem sie versucht, den Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt zu durchbrechen. Ihr Gegenspieler auf der US-amerikanischen Seite hingegen, die Geheimorganisation SCOUT, fördert Terrorismus, wo immer es geht. Denn unter dem Eindruck der Bedrohung, der durch Terror geschaffen wird, blühen die Geschäfte.

In dieser Geschichte wird alles durcheinandergewirbelt, was an Gewissheiten geschrieben steht. Soeben tötet ein geheimnisvoller Krankheitserreger in Pakistan Millionen von Menschen. Vermeintliche Islamisten kapern das Kreuzfahrtschiff Queen Mary 2. König Abdallah von Jordanien will den Islam reformieren, um dem Islamismus den Nährboden zu entziehen. Die amerikanische U-Boot-Flotte bekommt es mit einem überlegenen Gegner zu tun, in Libyen entsteht ein neues Kalifat, Ägypten befindet sich am Rand eines Bürgerkriegs – die Welt ist in Aufruhr. Da tritt in den USA der Demokrat Joey Calderon zur Präsidentschaftswahl an und verspricht, einen Schlussstrich unter die grassierende Gewalttätigkeit zu ziehen. Sein Credo: Die USA werden sicher sein, wenn die Welt Frieden hat. Doch der Frieden hat mächtige Feinde, nicht nur in Gestalt von Islamisten.

Virenkrieg erzählt die Geschichte einer zerklüfteten, unsicheren Ära so realistisch, dass man sie streckenweise für einen Tatsachenbericht hält. Kein Wunder: Autor Lutz Büge lässt viele Eindrücke aus seinem beruflichen Leben einfließen. Als Blogger und Redakteur für das Leserforum der Frankfurter Rundschau steht er an vorderster Front in den ideologischen Grabenkriegen unserer Zeit. Er ist ein genauer Beobachter. In seinem Virenkrieg-Zyklus spannt er einen großen erzählerischen Bogen von der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis ins 22. Jahrhundert und vermischt dabei fiktive Erzählmomente und journalistische Erzählweisen, so dass es nicht immer leicht fällt, Realität und Fiktion auseinanderzuhalten. Die Methode ist Konzept.

Lutz Büge. Foto: Thomas Vögele

Jan Metzners Kampf um Selbstbehauptung nimmt bisweilen groteske Züge an. Wer wird sich durchsetzen? Zunächst ist Jan nur eine Figur auf einem globalen Spielfeld, auf dem unsichtbare Übermächte ihre Züge tätigen. Am Anfang blickt er noch in den Abgrund – siehe das Cover von Virenkrieg – Erstes Buch, wo er am Ende der geborstenen Brücke steht, die sein bisheriges Leben darstellt. Doch es gelingt ihm, den einen oder anderen Plan zu durchkreuzen, und am Ende ist der Abgrund gezwungen, ihm ins Auge zu schauen. Denn es gibt Hoffnung. Sie entsteht da, wo Menschen Verantwortung übernehmen.

Virenkrieg ist ein Zyklus von fünf Romanen. Klick auf die folgenden Titel, um Details zu den einzelnen Romanen zu erhalten. Zu diesen Einzel-Vorstellungen gelangst Du auch über das Menü unter „Romane“ in der Navileiste.

Virenkrieg – Erstes Buch2013 (eBook) und 2015 (Print).
Online-Leseprobe (pdf-Dokument) → HIER.

Skylla – Virenkrieg II 2015 (eBook) und 2017 (Print),
Online-Leseprobe (pdf-Dokument) → HIER.

Incubus – Virenkrieg III 2019 (eBook und Print)
Online-Leseprobe (pdf-Dokument) → HIER.

Evan – Virenkrieg IV 2019 (eBook) und 2020 (Print)
Online-Leseprobe (pdf-Dokument) → HIER (in Kürze).

McWeir – Virenkrieg V  Mai 2020 (eBook) und November 2020 (Print)

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Noch drei Tipps

In der Artikelserie Das Virenkrieg-Finale begleitet Autor Lutz Büge die Veröffentlichung seiner Romane mit Texten, die auch über die Hintergründe des Zyklus berichten. Die aktuellen Veröffentlichungen findest Du immer auf der Ybersinn-Startseite.

In der Bilderserie Blicke 2020 liefert Lutz Büge seine erste „Autobiografie“. Stichprobenartig greift er Momente aus seinem Leben heraus, die im Zusammenhang mit seinem künstlerischen Schaffen stehen.

Letzter Tipp: Abonniere den Ybersinn-Newsletter, indem Du per Ybersinn-Kontaktformular das Wort „Newsletter“ sendest. Er erscheint etwa viermal pro Jahr. So bist Du immer auf dem Laufenden über den Fortgang der Publikationen.

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Virenkrieg – das Video auf Youtube

Regie: Isabella V. Galanty. Musik: Wigbert

Ecklogo neu kleinReaktionen, Rezensionen und Stimmen

„Willkommen in einer Welt, wo es keine saubere Trennung mehr gibt zwischen Gut und Böse, richtig und falsch.“

Die Frankfurter Rundschau vom 13.8.2015 zu Virenkrieg – Erstes Buch. Die FR hat auch einen Textauszug als Leseprobe veröffentlicht. Die gesamte Doppelseite der FR mit diesem Beitrag gibt es als pdf-Dokument → HIER.

„Ein atemberaubend spannendes Buch (…) sprachlich so unmittelbar in Szene gesetzt, dass man dieses umfangreiche Buch ohne größere Pausen verschlingt.“ (Weltexpresso.de)

Die Spannung lässt alle Vorsichtsmaßnahmen vergessen, Ybersinn.de vom 1. Oktober 2015

Mächtige Konzerne, islamistische Fanatiker, Ybersinn.de vom 10. Dezember 2015

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Die Geschichte hinter Virenkrieg
Kommentar von Lutz Büge

Mein erster Roman über rechtsextremes Gedankengut in den USA war Genetics von 1999. Ich wollte damals einen Roman über eine in sich geschlossene, sich selbst überlassene Gesellschaft schreiben, in der Heterosexualität die unterdrückte Ausnahme und Homosexualität gelebte Normalität sein sollte. Diese gesellschaftliche Norm wurde von der künstlichen Intelligenz Ciah etabliert, Herrscherin über alle „Tics“, die in dieser Gesellschaft tief unten in der Erdkruste im versiegelten Gen-Labor Block Arkansas leben. Doch die Story warf Fragen auf und entwickelte sich. Also setzte ich mich 1999 hin und schrieb – nein, nicht die Fortsetzung, wie viele meiner Leser damals erwartet haben, sondern die Vorgeschichte. Das, was man heutzutage ein Prequel nennt. Und wäre mit Virenkrieg beinahe beim Eichborn-Verlag gelandet.

2013 habe ich diese Geschichte wieder aufgegriffen. Sie war inzwischen enorm gewachsen, denn die Welt war 2013 eine andere als 1999, unter anderem wegen 9/11. Sie befindet sich seitdem in einer Art von Weltkrieg, den allerdings niemand so nennt, im „war on terror“, den US-Präsident George W. Bush nach den Attentaten auf das World Trade Center ausrief. Die Folgen sind verheerend. Die Welt ist heute so stark polarisiert wie zu Zeiten des Kalten Krieges, doch der Konflikt tobt nicht zwischen politischen Systemen, sondern zwischen Religionen und Kulturen.

Rückkehr des Religiösen

Dieses Religiöse hat seinen Niederschlag im Virenkrieg-Zyklus gefunden. Er beschreibt eine Welt, die sich auch in den Jahren 2022 bis 2025 noch im „war on terror“ befindet. Der „clash of civilizations“, den der Politikwissenschaftler Samuel P. Huntington 1996 prognostizierte, ist eingetreten. Huntington war es, der nach den Anschlägen vom 11.9.2001 gewarnt hatte:

„Es ist nämlich das Ziel von Osama bin Laden, aus diesem Krieg einer Terrororganisation gegen die zivilisierte Gesellschaft einen Kampf der Kulturen zwischen dem Islam und dem Westen zu machen. Es wäre ein Desaster, wenn ihm das gelänge.“ (Zitiert nach Wikipedia)

Bin Laden hat sein Ziel erreicht. Bush und Co. haben ihm den Gefallen getan.

FreiheitsstatueDarum ist Virenkrieg keine Science Fiction, obwohl der Romanzyklus in der Zukunft spielt. Er ist vielmehr eine subjektive Hochrechnung, die von unserer aktuellen Gegenwart ausgeht, auf Basis aktueller Entwicklungen in der Wissenschaft: Virenkrieg ist Science Faction. Die USA sind im Roman ein zerrissenes Land, das so gut wie alle Errungenschaften der Aufklärung und des eigenen Unabhängigkeitskampfes über Bord geworfen hat, ein Überwachungsstaat, in dem alles dem einen großen Ziel untergeordnet ist: den islamistischen Terror zu besiegen. Dabei schrecken die US-Amerikaner nicht davor zurück, selbst Terrortaten zu verüben.

Ecklogo neu kleinVon Virenkrieg– und Ybersinn-Autor Lutz Büge stammen diese E-Books:

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