„McWeir – Virenkrieg V“ ist so gut wie fertig

Erst vor dreieinhalb Monaten, am 23. August 2018, habe ich die Fertigstellung des Romans Evan – Virenkrieg IV gemeldet. Es ging ziemlich flott voran seitdem. Ich erinnere mich noch gut daran, wie der erste Roman des Virenkrieg-Zyklus entstand: gewissermaßen im Galopp. Mit dem fünften und letzten Teil lief es jetzt nicht viel anders. Er wollte unbedingt zum Schluss kommen. So kann ich heute melden:

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McWeir – Virenkrieg V ist so gut wie fertig

Es ist ein Anlass zur Freude, aber auch zum Heulen. Stell Dir bitte Folgendes vor: Am 4. März 2013 hast Du die ersten Zeilen eines Romans geschrieben, von dem Du wusstest: Das ist nur der Anfang. Fünf Romane soll der Zyklus umfassen. Du stehst also vor einem Berg. Am 8. Dezember 2018, fünfeinhalb Jahre später, ist die Wanderung zum Gipfel zu Ende. Du hast gerade eben den letzten Satz des letzten dieser fünf Romane geschrieben und machst den letzten Punkt. Dann sitzt Du da und starrst diesen Punkt an, und Du denkst: Das geht nicht!

Virenkrieg I erschien Ende 2013/Anfang 2014
als eBook und im Jahr 2015 als gedrucktes Buch.
Mehr dazu → HIER.

Doch, es geht! Es muss gehen, denn irgendwann muss Schluss sein. Über den letzten Satz kann man ja vielleicht noch mal nachdenken. Es ist nicht sicher, ob er der Weisheit letzter Schluss ist, vor allem, wenn man bedenkt, was dem alles vorangegangen ist. Denn im Virenkrieg-Zyklus wird die Welt umgekrempelt. Um mit Lou aus „Little Britain“ zu sprechen: „What a kerfuffle!“ Lou ist der, der Andy im Rollstuhl durch die Welt schiebt, obwohl Andy laufen kann. „Kerfuffle“ bedeutet so viel wie Wirbel, Aufruhr, Tumult, aber das trifft es alles nicht so richtig, und angewendet auf den Virenkrieg ist es außerdem nicht lustig.

Es wird Zeit, zum Schluss zu kommen

Hier nebenan siehst Du einen Screenshot vom Anfang des Prologs von McWeir – Virenkrieg V mit Zeichenzählung des Gesamtromans. Der Roman hat in dieser Fassung also 1.240.376 Zeichen (einschließlich der Leerzeichen, aber die haben ihren Sinn und werden daher mitgezählt). Falls Du Virenkrieg I als Buch mal in der Hand gehabt hast, dann bedeutet diese Zeichenzahl, dass McWeir – Virenkrieg V einen knappen Zentimeter dicker wird. Nur mal so zur Einstimmung.

Den ersten Entwurf für das erste Kapitel habe ich am 12. April 2018 abgespeichert. Dann rückte aber noch einmal Evan – Virenkrieg IV in den Vordergrund. Der Endspurt zum Finale von McWeir – Virenkrieg V begann erst Ende Oktober 2018 mit der Arbeit am vierten Kapitel des Romans. Es wird mir selbst gerade erst bewusst, während ich diesen Ybersinn-Artikel schreibe, dass ich die rund eine Million Zeichen seit dem Anfang von Kapitel 4 in nur rund sieben Wochen gesetzt habe. Das erklärt allerdings, warum ich so erschöpft bin.

Worum es geht

McWeir – Virenkrieg V ist das Finale des Virenkrieg-Zyklus. Ich werde jetzt natürlich nicht zu viel verraten, aber so viel darf es sein wie folgt. Es werden erzählt:

  • ein massiver Terroranschlag mit einer Biowaffe auf die USA und seine Folgen
  • die Hintergründe der Geheimorganisation SCOUT;
  • warum eine künstliche Intelligenz sich für den nächsten Schritt der Evolution hält und welche Konsequenzen sie daraus zieht;
  • die weitere Geschichte des ehemaligen Detective Marc Johnson aus Seattle, der jetzt FBI-Sonderermittler in Sachen SCOUT ist;
  • die weitere Geschichte des politischen Beraters Phil Schwartz, der aus einem ziemlich tiefen Loch klettern muss;
  • die weitere Geschichte von Jan Metzner – natürlich, denn Jan ist die Hauptfigur des Zyklus, und er verfügt über geheime Informationen, die Millionen von Menschenleben retten können. Er wird erkennen, dass die ganze Geschichte, in die er unverschuldet hineingeraten ist, viel mehr mit ihm zu tun hat, als er es für möglich gehalten hätte.

Oder ganz einfach in drei Worten: ein fettes Epos.

Skylla – Virenkrieg II erschien 2015 (eBook)
und 2017 (Print).
Mehr zum Roman: → HIER.

Wie geht es weiter?

Die Urfassung der Romans ist fertig, aber das heißt nicht, dass damit der Roman schon fertig wäre. Es werden sich mehrere Überarbeitungen anschließen. Ich habe eine Liste von etwa 120 Punkten, die mir im Lauf der Arbeit eingefallen sind und die ich mir zunächst einfach mal aufgeschrieben habe, weil es im Fluss des Schreibens keinen Platz dafür gab, sie schon jetzt einzuarbeiten. Diese Punkte betreffen auch die Vorgängerromane Incubus – Virenkrieg III und Evan – Virenkrieg IV. Aber diese Arbeit wird zum Teil weiter aufgeschoben. Als nächstes werde ich in den kommenden Wochen eine vorläufige Endfassung von McWeir – Virenkrieg V anfertigen, auf die meine Testleser schon warten. Über Weihnachten und den Jahreswechsel haben sie Zeit, den Roman zu lesen.

Und dann lege ich das alles einfach mal für ein paar Wochen weg, bis ich, vielleicht im Februar oder auch erst im März 2019, damit anfange, Incubus – Virenkrieg III für die Veröffentlichung fertig zu machen. Die soll nach der vorläufigen Planung im Mai (eBook) und im September (Print) sein. Das Erscheinen der Teile 4 und 5 des Zyklus, also von Evan – Virenkrieg IV und McWeir – Virenkrieg V, ist für 2020 geplant.

Aber erst einmal muss ich ein bisschen durchatmen. Es macht glücklich, solche Romane schreiben zu dürfen, auch wenn man hört, dass die viele Menschen fesseln. Aber es ist auch ziemlich anstrengend.

Das Weihnachtsgeschenk

+++ Autor  Lutz Büge +++ Werk +++   News  +++

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