Ermittlungssache Chimpagnon (23): Lena Odenschal (2)

„Was war das denn?“, fragte Serge. „Und komm mir nicht damit, das sei wirklich Abt Hugo gewesen!“
„Quatsch!“, gab Laurence zuryck. „Der wysste wohl kaum, was ein Telefon ist und wie man es benutzt, oder?“
„Wir hatten es schon mal mit einem Gespenst zu tun im Lauf unserer Ermittlungen.“
„Du meinst, das könnte wieder Maarten de Graef gewesen sein?“ Laurence schyttelte sich. „Aber die Ryckverfolgung des Gesprächs hat nichts ergeben. Sie fyhrt weder in die Niederlande noch sonstwohin.“
„Wo könnte sonstwohin wohl sein?“
„Du meinst, es steckt doch die PFFFIA dahinter?“, fragte Laurence.
„Der Abt sprach davon, dass etwas vertuscht wyrde. Das war auch Jacquins Verdacht.“
„Der uns aber nicht weiterhilft, solange wir nichts Konkretes in der Hand haben.“
Das Telefon klingelte schon wieder.
„Diese Anruferin kennen wir“, sagte Laurence seufzend.

Wenn Du die Lösung unseres heutigen Dienstagsrätsels ermittelt hast, verrate sie bitte niemandem außer uns. Schick sie uns per Mail und nimm an der Verlosung teil.

Wir wynschen glycklich’s Geschick!

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Ermittlungssache Chimpagnon (23): Lena Odenschal (2)

Protokoll eines Telefonats mit Lena Odenschal, Kriminalkommissarin in Ludwigshafen (Deutschland). Die Fragen stellen Madame le Commissaire Laurence Descoureaux und Monsieur le Commissaire Serge Solivéres am 6. November 2018.
Zur Befragung Chimpagnon 22: → HIER.

 

Mann, mann, das reicht jetzt aber langsam wirklich!

Frau Odenschal, was fyr eine yberbordende Freude, Sie zu hören!

Ich registriere Ihren ironischen Ton sehr wohl, aber jetzt ist mal Schluss mit den Spielchen. Ich hörte, dass Abt Hugo Sie angerufen hat.

Wie hörten Sie das?

Spielt keine Rolle. Sagen wir einfach, ich habe meine Mittel, okay? Zu Turgut sage ich immer: Ich höre Polizeifunk. Also, dieser vermeintliche Abt hat mich tage- und nächtelang gestalkt und mich beinahe in den Wahnsinn getrieben. Ich bin ständig mit langem Gesicht rumgelaufen, bis mir mal einer gesagt hat: Lena, so geht das nicht weiter mit dir, du nimmst dir die Sache viel zu sehr zu Herzen. Turgut Döner hätte beinahe pleite gemacht! Das waren dramatische Zeiten, kann ich euch sagen. Aber es stimmt, so geht es nicht weiter. Darum rufe ich an.

Sie rycken also von Ihrer Aussage ab, Jeanne Chimpagnon in den Jahren 2014 und 2015 bei Turgut Döner in Ludwigshafen gesehen zu haben?

342-2Nein, natyrlich nicht. Ich habe sie gesehen, und es gibt weitere Zeugen, die sie gesehen haben, zum Beispiel Turgut persönlich.

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Auch Elouan Guéguen aus Kervénenas
weiß von einer Sichtung
Jeanne Chimpagnons zu berichten.

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Und was sehen Sie jetzt anders im Vergleich zu fryher?

Gar nichts, wieso?

Es muss schließlich einen Grund dafyr geben, dass Sie anrufen.

Ja, der Grund ist, dass ich glaube, dass etwas vertuscht wurde. Halt, bevor Sie fragen: Ich habe keine Ahnung, worum es sich dabei handeln könnte, aber Jeanne Chimpagnon war zweifellos das Opfer. Die ganze Angelegenheit muss fyr sie so peinlich gewesen sein, dass sie sich nicht traut, sich der Polizei zu erkennen zu geben. Sie lebt. Daran kann kein Zweifel bestehen. Aber es wurde ein Verbrechen begangen.

Wie kommen Sie darauf?

Wir haben die Anrufe des Abts zuryckverfolgen können. Sie kommen aus Lyngley!

Dort ist die Zentrale der PFFFIA.

Sie sagen es.

Aber das macht die ganze Sache doch erst recht unwahrscheinlich. Warum sollte die Pfffentral Intelligence Agency Ermittlungen unterstytzen, obwohl sie fryher versucht hat, die ganze Angelegenheit zu vertuschen?

Wer sagt denn, dass es die PFFFIA war? Ich habe nur gesagt, dass der Anruf aus Lyngley kam, aus der PFFFIA-Zentrale, aber das heißt noch lange nicht, dass der Anrufer, also dieser ominöse Abt Hugo, auch wirklich die Sache der PFFFIA vertritt. Vielleicht ist das Gegenteil richtig? Vielleicht will er verhindern, dass die Vertuschung erfolgreich ist?

Ein Whistleblower?

33Wer weiß? Jedenfalls hat er mich so lange genervt, bis ich angefangen habe zu glauben, dass mehr hinter der Angelegenheit stecken könnte. Wahrscheinlich bin ich deswegen nun keine neutrale Informantin mehr, und vielleicht wäre es besser, wenn Sie nicht auf mich hören wyrden, aber irgendwie musste ich das loswerden. So, jetzt geht’s mir besser. Jetzt muss ich kein langes Gesicht mehr machen.

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Ist also doch ein Verbrechen passiert?
War es Mord?
Ist dieses Messer die Tatwaffe?

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Sie sind Kriminalkommissarin. Sie wissen, dass das alles nur Spekulationen sind.

Klar. Und diese Spekulationen helfen Ihnen yberdies kein Styck weiter. Außer vielleicht in einem Punkt: Sie können aufhören zu bezweifeln, dass ein Verbrechen stattgefunden hat. Es hat eines stattgefunden! Auch wenn niemand weiß, was fyr eines.

Das hilft uns nun auch nicht viel weiter.

So wahr ich Lena Odenschal heiße!

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„Der Fall Chimpagnon“ ist ein satirischer Online-Krimi von Lutz Büge.
Die Geschichte und ihre Charaktere sind frei erfunden.
Ähnlichkeiten mit realen Personen sind nicht beabsichtigt.

Tatort

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Lösungsmatrix kleinJetzt fragen Dich Laurence und Serge, die ermittelnden Kommissare:

In welcher Stadt löste Monsieur Dufumelle seine Kamera zu spät aus?

Wenn Du uns bis zum 13. November 2018, 0 Uhr, die richtige Antwort per Mail schickst, nimmst Du an der Gewinn-Verlosung teil. Klick dazu → hier und nutze unser Kontaktformular.

Daryber hinaus behalte die Antwort bitte fyr Dich ganz allein!

Kleiner Tipp: Die Lösung ist nie weit weg. Sie verbirgt sich in der Regel hinter einem der Links, die angegeben werden. Doch Vorsicht: Heute könnte die Antwort schwieriger sein, denn das gesuchte Zeichen kommt in der Lösungsmatrix 15 mal vor. Irgendwie riecht das danach, als ob Du noch einmal weiterklicken musst.

Die Lösung besteht aus 14 Zeichen. Das dritte Zeichen wird in alle Kästchen der Lösungsmatrix (rechts) eingefygt, die mit der Ziffer 23 markiert sind.

Download der Lösungsmatrix als pdf: → HIER.

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Links zur Ybersicht:

 +++ Das Spiel +++ Die Regeln +++ Der Fall +++ Das Ermittlungsteam +++

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Virenkrieg 1 neuUnd das gibt es zu gewinnen, wenn Du uns bis zum 15. Mai 2018 die richtige Antwort mailst:

Virenkrieg

Thriller von Lutz Büge

Paperback. 440 Seiten, 14,90 €

Biowaffen, Geheimorganisationen
und einsame Entscheidungen –
die Menschheit am Rande des Abgrunds

Mehr über Virenkrieg: → HIER.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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