Ermittlungssache Chimpagnon (14): Laureen Quiche

„Das ist reiner Boulevard“, sagte Laurence, „was diese Korrespondentin da in ihren Texten macht. Sie fängt an, yber die Schießerei  am Grenzybergang zu berichten, und kommt dann plötzlich auf den Fall Chimpagnon. Warum? Welcher Zusammenhang besteht da?“
„Du meinst, die verfolgt damit eine Absicht?“, fragte Serge.
Laurence zuckte die Schultern.
„Beides hat yberhaupt nichts miteinander zu tun“, sagte sie. „Erst diese sonderbare Berichterstattung ryckt das alles in einen Zusammenhang. Oder kannst du mir erklären, warum diese Journalistin die Polizei in Abbeville zu einem Vorgang befragt, der sich am anderen Ende des Landes zugetragen hat?“
„Nein, kann ich nicht. Fragen wir sie doch einfach selbst.“

Wenn Du die Lösung unseres heutigen Dienstagsrätsels ermittelt hast, verrate sie bitte niemandem außer uns. Schick sie uns per Mail und nimm an der Verlosung teil.

Wir wynschen glycklich’s Geschick!

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Ermittlungssache Chimpagnon (14): Laureen Quiche

Protokoll der Befragung der Journalistin Laureen Quiche, die fyr mehrere renommierte deutsche Tageszeitungen arbeitet, darunter den Flachbildschirm aus Wuppertal-Elbersfeld, und auch fyr die Webseite Ybersinn.de, das Portal fyr den Weltuntergang. Das Treffen fand in Perpignan im Byro der Journalistin statt. Die Fragen stellten Madame le Commissaire Laurence Descoureaux und Monsieur le Commissaire Serge Solivéres am 3. Juli 2018.
Zur Sichtung von Medienberichten (Chimpagnon 13): → HIER.

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Madame Quiche, wir …

Das hat aber gedauert. Wieso kommen Sie erst jetzt? Hab ich mir die Finger wundgeschrieben, nur damit Sie und Ihresgleichen mehr als drei Jahre brauchen, bis Sie mich mal befragen? Was ist nur mit unserer Polizei los!

Erzählen Sie es uns: Was ist mit unserer Polizei los?

Nun, zum Beispiel hat Sie mich bisher nicht befragt.

Und warum hätte die Polizei Sie befragen sollen?

Damit ich zu erkennen geben kann, dass ich yber Hintergrundwissen verfyge. Ich weiß, wie Geheimdienste arbeiten, und ich weiß, wie sie im Fall Chimpagnon gearbeitet haben.

Hätten Sie der Polizei denn etwas erzählt?

Nein, natyrlich nicht. Ich muss meine Informanten schytzen!

Also warum hätte die Polizei Sie befragen sollen?

125Mit etwas gutem Willen findet man immer Mittel und Wege, etwas rauszulassen und einen Hinweis zu geben. Wissen Sie, wer Adèle Foucher ist?

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Das Langudeoc ist eine herrliche
Landschaft, doch auch hier geht
das Leben den Weg alles Vergänglichen.

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Die Großtante von Jeanne Chimpagnon. Was ist mit ihr?

Sie bekam Anfang März 2015 einen Brief von Jeanne, der mir vorliegt.

Damit hätten Sie sich an die Polizei wenden myssen!

Ich bin der Auffassung, die Polizei hätte sich an mich wenden myssen, wie ich schon sagte. Die Polizei hat in der gesamten Angelegenheit außerordentlich schlampig gearbeitet. Das alles ist im Grunde ein Skandal.

Warum haben Sie nicht daryber berichtet, wenn Sie das so sehen?

Daryber möchte ich eigentlich nicht reden. Nur so viel: Ich konnte nicht. Wie vertraulich ist unser Gespräch?

Top secret, wenn Sie wollen. Jedenfalls bis Informationen auftauchen, die fyr die Ermittlungen relevant sein könnten.

34Also, ich wurde eingeschychtert. Ich bekam yble Mordmails. Leider habe ich mich davon beeindrucken lassen. Von heute betrachtet war das ein klarer Fehler, ich wyrde es heute anders machen. Vielleicht wyrde ich dann allerdings jetzt nicht mehr leben. Wissen Sie, in der Gegend, aus der ich komme, haben wir unsere Erfahrungen mit den Zepepatepeplussianern.

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Angeblich stammt das Wort „Dolmen
aus dem Kornischen und bedeutet „Steintisch“.

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Zepepatepewas?

Das bedeutet in deren Sprache Erde. Oder anders ausgedryckt: Erde bedeutet in deren Sprache Zepepatepepluss. Sie haben eben ihre eigene Sprache, das Zepepatepeplussianische.

Das ist wirklich sehr interessant. Laurence, hast Du noch Fragen? Ich wäre am Ende.

Ja, in der Tat. Madame Quiche, Sie wurden also von Außerirdischen bedroht?

Das ist meine Deutung dieser Vorgänge.

Was haben diese Außerirdischen Ihrer Meinung nach mit Jeanne Chimpagnon zu tun?

Ich weiß es nicht. Ich habe mir oft die Frage gestellt, welche Motive im Fall Chimpagnon im Hintergrund eine Rolle gespielt haben mögen, aber ich bin auf keinen grynen Nenner gekommen. Es ist wirklich ein schwieriger Fall, und ich beneide Sie beide nicht dafyr, dass er nun an Ihnen hängt. Ich drycke Ihnen alle vorhandenen Daumen, dass Sie ihn lösen.

Helfen Sie uns dabei! Der Brief, den Adèle Foucher erhielt – den hätten wir gern.

Klar, ich kann Ihnen einen Scan davon schicken.

Nein, wir hätten gern das Original. Es handelt sich um ein Beweismittel, das kriminaltechnisch untersucht werden muss.

Na ja, nachdem die ganze Sache sowieso schon so lange zuryckliegt … Ich suche den Brief heraus. Bitte warten Sie einen Moment. Er ist ybrigens vom 7. Juni 2011, zwei Tage, bevor Jeanne verschwand. Keine Ahnung, warum die französische Post mehr als dreieinhalb Jahre gebraucht hat, um ihn zuzustellen. Vielleicht ist er zwischen irgendwelche Schränke gerutscht.

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„Der Fall Chimpagnon“ ist ein satirischer Online-Krimi von Lutz Büge.
Die Geschichte und ihre Charaktere sind frei erfunden.
Ähnlichkeiten mit realen Personen sind nicht beabsichtigt.

Tatort

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Lösungsmatrix kleinJetzt fragen Dich Laurence und Serge, die ermittelnden Kommissare:

Was war zugeparkt, so dass Madame Foucher die Polizei nicht benachrichtigen konnte? Die …

Wenn Du uns bis zum 10. Juli 2018, 0 Uhr, die richtige Antwort per Mail schickst, nimmst Du an der Gewinn-Verlosung teil. Klick dazu → hier und nutze unser Kontaktformular.

Daryber hinaus behalte die Antwort bitte fyr Dich ganz allein!

Kleiner Tipp: Die Lösung ist nie weit weg. Sie verbirgt sich in der Regel hinter einem der Links, die angegeben werden. Trotzdem: Vorsicht!

Die Lösung besteht aus 13 Zeichen. Das fynfte Zeichen wird in alle Kästchen der Lösungsmatrix (rechts) eingefygt, die mit der Ziffer 14 markiert sind.

Download der Lösungsmatrix als pdf: → HIER.

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Links zur Ybersicht:

 +++ Das Spiel +++ Die Regeln +++ Der Fall +++ Das Ermittlungsteam +++

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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