So gut wie fertig: Incubus – Virenkrieg III

cover-incubus-vorlaeufigIn letzter Zeit herrschte Ruhe um den Virenkrieg-Zyklus. Der Grund dafür: Autor Lutz Büge arbeitet mit Hochdruck an den drei Romanen, die den Schluss des Zyklus bilden. Nach Erscheinen von Skylla – Virenkrieg II hat er sich daher so weit wie möglich zurückgezogen, um in Ruhe arbeiten zu können.

Platzhalter für das Incubus-Cover,
das wieder von Isabella V. Galanty
entworfen wird.

Aber zwischendurch muss man natürlich mal aus der Versenkung auftauchen und einen Zwischenstand durchgeben – und genau das soll hier geschehen:

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So gut wie fertig: Incubus – Virenkrieg III

Wenn man sich vornimmt, einen Romanzyklus zu schreiben, sollte man vorsichtig sein mit Festlegungen. Ich soll ja mal ernsthaft davon überzeugt gewesen sein, dass es möglich ist, pro Jahr einen Roman im Rahmen des Virenkrieg-Zyklus zu veröffentlichen, fünf Jahre lang. Ein Jahr ist immerhin eine ziemlich lange Zeit. Die Erfahrung hat gelehrt, dass dies dennoch nicht möglich ist. Nicht, wenn man nebenbei einen anspruchsvollen Hauptjob hat, nicht wenn man einen hohen Anspruch an das Werk hat. Aber nun ist alles auf dem besten Weg, denn die Arbeit an Incubus – Virenkrieg III ist so gut wie abgeschlossen.

Zum Beweis bringe ich dieses Foto. Es zeigt Testleserin Ulrike Spitz (rechts) zusammen mit Testleser und Ybersinn-Verleger Thomas Vögele beim Testlesen von Incubus – Virenkrieg III. Dass sie diverse Anmerkungen haben, kann man an den vielen bunten Fähnchen erkennen, die sie in den Text geklebt haben. Dabei geht es auch um Inhaltliches. Zum Beispiel: Ist es möglich, vollverschleiert einen Guerillakrieg zu führen? Wie schleust man Luftabwehrraketen in einen Vergnügungspark? Wie weit muss man von einem 14-Tonnen-Sprengsatz entfernt sein, um die Explosion mit unverletzten Trommelfellen zu überstehen? Und ganz generell: Wie viel Genetik darf es bitteschön sein, ohne Leserinnen und Leser zu verschrecken?

Das gab heiße Diskussionen beim Strandspaziergang in Marseillan-Plage, wohin sich die Arbeitsgruppe diesmal zurückgezogen hat. Im Schatten vor einem Wohnmobil lässt sich trefflich lesen, und bei Wein und gutem Essen am Abend im L’Eventail gab es intensive Gespräche. Was so ein Roman doch alles anstoßen kann!

Incubus – Virenkrieg III ist der dritte Roman des Virenkrieg-Zyklus. Weiter geht es mit dem Genetiker und Mikrobiologen Jan Metzner, der in Al-Isra nach einem Mittel gegen den Erreger SVO sucht. SVO – das steht für „Swat Valley Organism“ – ist eine fürchterliche Biowaffe, und ihr Einsatz ist für Metzner das „Hiroshima der Biowaffen“. Der direkte Vergleich hinkt, macht aber trotzdem die Dimensionen deutlich:  In rund vier Wochen tötete SVO im pakistanischen Swat-Tal mehr als zwei Millionen Menschen. Der Abwurf der Atombomben „Little Boy“ auf Hiroshima und „Fat Man“ auf Nagasaki hat bis Ende 1945 rund 230.000 Opfer gefordert.

Es gibt zwei weitere Handlungsstränge in Incubus – Virenkrieg III: Die Geschichte von Phil Schwartz jr., Berater des US-Präsidentschaftskandidaten Joey Calderon und einer seiner Redenschreiber, wird bis zum Wahltag am 5. November 2024 weiter erzählt. Und Detective Marc Johnson aus Seattle bekommt einen Auftrag, der sein Leben verändert: Er soll als Personenschützer den einstigen Archivar Kenneth Fitzgerald in Kanada aufspüren. Fitzgerald gilt seit Ende 2016, seit dem Brand des US-Nationalarchivs in College Park, Maryland, als verschollen. Bei dem Brand wurden die streng geheimen und wertvollen JFK-Akten vernichtet, die seit 1965 unter Verschluss waren. Viele erhofften sich von ihrer Veröffentlichung Aufklärung darüber, wie das Attentat auf den US-Präsidenten John F. Kennedy am 22. November 2963 in Dallas, Texas, tatsächlich abgelaufen ist. Diese Hoffnung war 2016 gestorben. Doch Kenneth Fitzgerald hat die kompletten JFK-Akten in digitalisierter Form gerettet. Schon bald merkt Marc, dass sie das Potenzial haben, die USA grundlegend zu verändern.

Wann erscheint Incubus – Virenkrieg III?

Obwohl der Roman jetzt so gut wie fertig ist, bitte ich noch um etwas Geduld. Vermutlich wird er erst 2019 erscheinen. Ich möchte nämlich erst die beiden folgenden Romane Evan – Virenkrieg IV und McWeir – Virenkrieg V schreiben und den Zyklus abschließen, ehe veröffentlicht wird. Die Romane sind inhaltlich so eng miteinander verwoben und bauen so straff aufeinander auf, dass ich mir keine Fehler leisten kann. Es soll alles stimmen – und ob das der Fall ist, weiß ich erst, wenn ich den letzten Satz von McWeir – Virenkrieg V geschrieben habe.

Das hat den Nachteil, dass Dir noch eine gewisse Wartezeit zugemutet wird, aber den Vorteil, dass die drei Schlussromane dann in zügiger Folge erscheinen werden. Das ist letztlich im Sinne aller, glaubt auch der Verleger.

Mehr zum Virenkrieg-Zyklus: –> HIER.

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Und noch ein Hinweis: Neu auf Ybersinn.de ist das Virexikon. In diesem Online-Lexikon, das ständig erweitert wird, findest Du viele Informationen über Personen, Handlungsorte und andere Suchbegriffe aus dem Virenkrieg-Zyklus. Sie können beim Wiedereinstieg nach längerer Pause hilfreich sein, aber auch, um zwischendurch Informationen einzuholen.

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Eine Antwort auf So gut wie fertig: Incubus – Virenkrieg III

  1. maiillimi sagt:

    „im Sinn des verlegers“…
    also…erstmal denkt man, endlich, es geht weiter… und dann am schluss die kalte dusche: 2019…
    die (hinter)gründe sind zwar nachvollziehbar, aber aus sicht derer, für die zeitrechnung nicht (mehr) in jahren, sondern eher in monaten stattfindet, eine ziemliche herausforderung. sorry. aber zu deinen fans, lieber lutz, gehören nun mal auch die alten-weisen-gebrechlichen-imkopfjunggebliebenen-aberdennoch-nichtmehrmiteiner astronomischen-lebenserwartung-begnadeten…
    da wäre doch eine „preview“ hilfreich… jajaja, ich weiss schon, dass das nicht machbar ist…