Nr. / No. 19: Saintes

Anzeige 4 VirenkriegDownload / Shop                                Mehr erfahren

* Leserinmeinung von Carmen Nagel, entnommen ihrer Rezension „Weiterlesen? Ja, natürlich …“ –> HIER.

Linie.

Logo 52 fertig kleinIn der Foto-Serie
52 Blicke / 52 vues
folgt heute das Bild

.

Dans la série de photos
52 Blicke / 52 vues
aujourd’hui, l’image suit

.

Nr.  / No. 19
Das Imperium unserer Tage / L’empire de nos jours
Saintes

.

19.

„Typisch für Weltmächte“, schrieb im Jahr 2000 der Politologe Chalmers Johnson, „ist ein kurzes Gedächtnis für Dinge, die sie anderen antaten, während sie sich oft lange an Dinge erinnern, die ihnen angetan wurden.“ Die alten Römer erlitten ihr Trauma in der Varus-Schlacht, in der im Jahr 9 n.C. ein Achtel des römischen Gesamtheeres vernichtet wurde. Sie ließen Germanien daraufhin mehr oder weniger in Ruhe. Die USA erlitten ihr Trauma am 11. September 2001 durch die Attentate auf die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York und taten das Gegenteil: Sie riefen den „war on terror“ aus. Sie sind das Imperium unserer Tage. Im Jahr 2015 gaben sie fast 600 Milliarden US-Dollar für ihr Militär aus — so viel wie die nächsten acht Staaten zusammen. Nie zuvor sah die Welt eine solche militärische Machtentfaltung. Doch schon des Ende des Weltreichs der Römer war gekennzeichnet von einem enormen Anstieg der Militärausgaben. Hat das US-Imperium, wie der zitierte Chalmers Johnson schon vor 9/11 warnte, seine Militärmacht überdehnt?
Skylla 3Darum geht es unter anderem in Skylla – Virenkrieg II, meinem neuen Roman, in dem es einen Hoffnungsschimmer für die USA gibt: Präsidentschaftskandidat Joey Calderon will Schluss machen mit der militärisch dominierten US-Politik, wenn er gewählt wird. Ein ernstes Thema und vielleicht nicht besonders realistisch — aber man kann das ja mal in einem Roman durchspielen. Denn die Jahre kommen, die Jahre gehen, und ebenso kommen und gehen Imperien. Die Römer  haben ihre Spuren hinterlassen, zum Beispiel den Ehrenbogen des Germanicus im westfranzösischen Saintes. Was werden die USA hinterlassen?

Soeben als E-Book erschienen:
Skylla – Virenkrieg II. Teil 3. Mehr: –> HIER.

(Saintes, Département Charente-Maritime, Frühjahr 2015. Digitalfoto.)

« Il est typique pour les puissances mondiales », a écrit en 2000 le politologue Chalmers Johnson, « d’avoir la mémoire courte pour ce qu’elles ont fait subir aux autres, alors qu’elles se souviennent souvent longtemps de ce qu’on leur a fait subir. » La Rome antique a vécu son traumatisme lors de la bataille de Teutoburg en l’an 9 a. JC où un huitième de la totalité de l’armée romaine a été anéantie. Par la suite ils ont laissé la Germanie plus ou moins tranquille. Les États-Unis qui ont subi  leur traumatisme le 11 septembre 2001 provoqué par les attentats contre les tours jumelles du World Trade Center à New York, ont fait le contraire : ils ont appelé à a „guerre contre le terrorisme“. Aujourd’hui c’est eux l’Empire. En 2015, ils ont consacré presque 600 milliards US $ aux dépenses militaires – autant que l’ensemble des huit États suivants. Jamais auparavant, le monde n’a vu un tel déploiement de puissance militaire. Cependant la fin de l’Empire romain fut jadis déjà marquée par une augmentation considérable des dépenses militaires. Est-ce à dire que l’Empire américain aurait dépassé les limites de sa puissance militaire, comme a mis en garde Chalmers Johnson même avant le 9/11 ? C’est entre autres le sujet de Scylla – Guerre des virus II, mon nouveau roman, où une lueur d’espoir se dessine pour les États-Unis : le candidat à la présidentielle Joey Calderon veut rompre avec la politique américaine dominée par les militaires, s’il est élu. Une question sérieuse et peut-être pas particulièrement réaliste – mais un roman peut se permettre un tel scénario. A l’instar des années qui viennent et se terminent, les empires viennent et déclinent. Les Romains ont laissé des traces, par exemple l’arc de triomphe de Germanicus à Saintes dans l’ouest de la France. Que laisseront les États-Unis ?

(Saintes, Département Charente-Maritime, printemps 2015. Photo numérique.)

.

Saintes.

Zum nächsten Bild von 52 Blicke/52 vues /photo suivante  –> HIER / ICI

Zum vorigen Bild von 52 Blicke/52 vues /photo précédente  –> HIER / ICI

Einleitung / introduction  –> HIER / ICI

Ecklogo neu klein

Skylla D (2)Neu von Lutz Büge:

Skylla — Virenkrieg II (E-Book)

„Gewalt erzeugt Gegengewalt. Wenn Sie diesen Teufelskreis durchbrechen wollen, müssen Sie anfangen zu reden. Wenn Sie nicht reden wollen, dann wollen Sie diesen Teufelskreis nicht durchbrechen. Dann stellt sich die Frage: Was haben Sie davon, dass der Teufelskreis funktioniert?“
Justin hatte die Talkshow lange genug verfolgt. Er trank seinen Tee aus und ging wieder nach draußen. Die
Queen Mary 2 leuchtete strahlendweiß und unerreichbar im Sonnenlicht. Dort waren seine Söhne. Justin durfte kaum daran denken. Düstere Ahnungen beschlichen ihn. Schlimme Dinge würden geschehen.

Skylla – Virenkrieg II

Teil 1: Auf Messers Schneide in der Kindle-Edition. 159 Seiten. 3,45 Euro. Download: –> HIER.

Teil 2: Ein letzter Blick in der Kindle-Edition. 187 Seiten. 3,80 Euro. Download: –> HIER.

Teil 3: Das Böse kommt heim in der Kindle-Edition. 220 Seiten. 4,25 Euro. Download: –> HIER.

Skylla – Virenkrieg II Komplettfassung für alle Lesegeräte wie Kindle, Tolino etc. Enthält die oben gelisteten drei Teile. Ca. 540 Seiten, 9,99 Euro. In allen gängigen Online-Shops, auch hier bei unserem Direkt-Distributor feiyr.com –> HIER.

Mehr über Skylla – Virenkrieg II –> HIER.

Skylla – Virenkrieg ist die Fortsetzung von Virenkrieg – Erstes Buch und der zweite Roman des fünfteiligen Virenkrieg-Zyklus.

Mehr zu Virenkrieg – Erstes Buch –> HIER.
Mehr zum Virenkrieg-Zyklus –> HIER.

Ecklogo neu klein

Von Lutz Büge stammen folgende E-Books und Bücher:

gesamtpalette-201612-klein

+++ Facebook +++ Twitter +++ News  +++ Ybersinn-Verlag +++ Shop +++ HOME +++

Ecklogo neu klein